Kleine Harmonie Oppenheim mit vielseitigem Programm!

 

OPPENHEIM. Das Oppenheimer Vokalensemble "Kleine Harmonie" hatte zum Herbstkonzert in die Emondshalle eingeladen. Unter dem Motto "Lebensfreude" konnte Vorsitzender Thomas Esper unter den vielen Chorfreunden und Besuchern auch den ehemaligen Oppenheimer Stadtbürgermeister Walter Jertz mit seiner Frau Ursula begrüßen.

Bekannt für sein breit aufgestelltes Repertoire ist der Oppenheimer Chor schon lange, das von klassischer Chorliteratur über Gospel und Spirituals bis zu Rock- und Popmusik reicht. Überwiegend deutsche Titel bestimmten den ersten Teil des Konzertes.

Der Begrüßung nach dem "Irischen Segen" durch Thomas Esper folgten mit dem "Lindenbaum" und der "Untreue" zwei Volkslieder, wobei hier der Chor durch ausgezeichnete Intonation überzeugte. "Ich wollte nie erwachsen werden" von Peter Maffay und der "Kriminaltango" folgten. Beim anschließenden Volksliederquiz forderte Chorleiterin Eva Leonardy das Publikum zum Raten auf. Hier wurden bekannte Texte und Melodien vertauscht, allerdings zeigten sich aufmerksame Zuhörer wenig irritiert. Schmunzelnd lauschten sie dann dem "Schadonnee und Lewwerworscht", intoniert auf den Beatles-Song "Yesterday".

Mit je zwei Titeln von John Rutter und den Beatles begann der zweite Teil des Konzertes in welchem auch verschiedene Solisten des Chores auftraten. So überzeugten einmal Claudia Gesang mit "Summertime" von Gershwin und Katja Friedrich-Walther m it "Memory" von Lloyd-Webber durch klare Interpretation. Gleiches galt dann auch für Bass Klaus Degreif und Tenor Jonas Zinnel, die beim "Perhaps love" von John Denver ein überzeugendes Duett abgaben. Den Abschluss machte der Chor mit "Imagine" und einem Madley "Tribute to Queen", was das Publikum nocheinmal begeisterte und zu stehenden Ovationen veranlasste. 

Verfasser Klaus Degreif